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Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Schmerzen sind immer ein Warnsignal, dass etwas nicht in Ordnung ist. Bei Zahnschmerzen ist die Schmerzursache jedoch meist nicht offensichtlich. Jedenfalls sollte man bei Zahnschmerzen immer auch den Zahnarzt zu Rate ziehen und nicht nur die Symptome (die Schmerzen) bekämpfen.

Zahnschmerzen können die Folge fehlender Nährstoffe (Vitalstoffe) in der Nahrung sein. Werden nur die Schmerzen behandelt, so besteht die Gefahr, dass diese bald wiederkehren, evtl. auch an einer anderen Stelle. Deshalb werden im folgenden mögliche Ursachen näher betrachtet und dem entsprechend Hausmittel gegen die Zahnschmerzen aufgeführt sowie Hinweise für eine nachhaltige Besserung gegeben.


Ursache der Zahnscherzen: Karies

Die Stoffwechselprodukte von schädlichen Bakterien im Mund greifen den Zahnschmelz an und Bakterien und Schadstoffe können durch poröse Stellen in das Zahninnere eindringen. Dies wird vom Immunsystem erkannt. Es bekämpft die Bakterien, wobei auch eine schmerzhafte Entzündung entstehen kann. Die Übeltäter sind hier also die Bakterien, welche eine Entzündung verursachen können und bekämpft werden müssen.

Ein gutes Hausmittel gegen Karies ist der Grüntee, da er antibiotisch wirkt, das Immunsystem stärkt und Entzündungen hemmt. Mit Grüntee kann man auch den Mund 5 - 10 Minuten spülen. Dies wirkt gegen Bakterien im Mundraum.

Ein ebenfalls wirksames Hausmittel gegen Karies ist Kokosöl. Es wirkt gegen Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten. Kokosöl ist außerdem ein sehr gesundes Lebensmittel.

Folgende Gewürze können auch gegen Karies eingesetzt werden:
Beifuß, Estragon, Kurkuma und Majoran.

Rohe Zwiebeln wirken ebenfalls gegen Karies.

Ein weiteres Hausmittel gegen Karies ist Grapefruitkernextrakt mit antibiotischer Wirkung. Man putzt seine Zähne mit der Zahnbürste, die man vorher mit Wasser angefeuchtet hat und dann 1 bis 2 Tropfen Grapefruitkernextrakt darauf gegeben hat. Siehe auch ► Heilen mit Grapefruitkernextrakt

Aber auch die eigentliche Ursache für die Ausbreitung der schädlichen Bakterien im Mundraum sollte bekämpft werden. Ist es zu viel Zucker in der Nahrung, ein geschwächtes Immunsystem, fehlende Nährstoffe (Vitalstoffe) oder mangelnde Mundhygiene?

Die schädlichen Bakterien "ernähren" sich von Zucker. Deshalb sollte man kurzkettige Kohlenhydrate in Form von Zucker und Nahrungsmittel, denen Zucker zugefügt wurde, vermeiden. Nahrungsmittel mit langkettigen Kohlenhydraten wie z.B. Vollkornprodukte oder Kartoffeln sollten stattdessen verwendet werden.

Bei Mineralstoffmangel kann eine Übersäuerung in unserem Körper eintreten. Siehe hierzu auch ► "Ernährung bei Übersäuerung".
Dabei wird auch unser Immunsystem geschwächt und das Wachstum von Bakterien dadurch begünstigt.

Wie können wir unser Immunsystem stärken? Durch Verwendung enzymreicher Südfrüchte wie Mangos, Papayas, Ananas und Kiwis. Kurkuma, grüner Tee, Ingwer und Zwiebeln stärken ebenfalls das Immunsystem. Fehlende Mineralstoffe sollten auch zugeführt werden.

Ich esse (fast) jeden Morgen ein geschlagenes rohes Ei zum Frühstück. Die Eierschale, welche für uns wichtige Mineralstoffe enthält, werfe ich nicht in den Müll sondern ich mixe sie in mein Müsli.


Ursache der Zahnschmerzen: Zahnfleischentzündung

Bei einer Zahnfleischentzündung (Parodontitis) kann Papaya helfen, die Entzündung zu bekämpfen und die Schmerzen zu lindern. Das Fruchtfleisch und zerdrückte Papayakerne können in das Zahnfleisch einmassiert werden.

Auch die folgenden Heilkräuter und Gewürze können helfen:
Beifuß, Gewürznelke, Oregano und Salbei.


Ursache der Zahnschmerzen: Poröse Stellen am Zahn

Bringt man ein paar Salzkörner an den schmerzenden Zahn, so kann man feststellen, ob der Zahn porös ist. Das ist der Fall, wenn das Salz in den Zahn eindringen kann und man das im Zahninneren spürt.

Poröse Zähne können durch Mineralstoffmangel entstehen, der zu einer Übersäuerung des Körpers führt. Die Säuren können den Zahnschmelz angreifen und Bakterien können in den Zahn eindringen.

Als Hausmittel können hier fein gemahlene Eierschalen z.B. im Müsli helfen, den Mineralstoffmangel zu beseitigen. In der Apotheke ist auch sogenanntes Basenpulver (mit Mineralstoffen) erhältlich.
Siehe auch ► "Ernährung bei Übersäuerung".

Der Zahnarzt kann den porösen Zahn mit Fluorid-Lack oder Kunststoff abdichten. Dies wird auch als Zahnversiegelung bezeichnet.


Ursache der Zahnschmerzen: Die Zahnfüllung ist undicht oder herausgefallen

Um festzustellen, ob eine Zahnfüllung undicht ist, bringt man wie im Falle von porösen Stellen am Zahn ein paar Salzkörner an den schmerzenden Zahn. Wenn das Salz in den Zahn eindringen kann und man das im Zahninneren spürt, ist die Zahnfüllung undicht. Hier kann eine Abdichtung mit Fluoridlack durch den Zahnarzt helfen oder es ist eine neue Zahnfüllung erforderlich.

Eine provisorische Abdichtung bis zum Termin beim Zahnarzt kann hier evtl. durch die Verwendung von Zahnzement (aus der Apotheke) erreicht werden.

Weitere Ursachen von Zahnschmerzen:
Zahnwurzelentzündung, Zahnfehlstellungen oder das Zahnen bei Kindern.


Erste Hilfe mit weiteren Tipps gegen Zahnschmerzen:

Natron als effektives Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Natron kann Säuren neutralisieren und so Zahnschmerzen lindern. Etwas Natron auf einen Teelöffel geben, die Zungenspitze in das Natron eintauchen und sie dann an die schmerzende Stelle am Zahn oder zwischen den Zähnen führen. Das Natron ist basisch und neutralisiert die Säuren, die durch Bakterien entstehen können.

Teebaumöl als weiteres Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Ein halbes Glas Wasser mit 3 Tropfen Teebaumöl kann für mehrmaliges Spülen im Mund verwendet werden. Dadurch können Bakterien im Mundraum beseitigt werden.

Grüntee als Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Der Grüntee wirkt gegen Karies und stärkt das Immunsystem. Mit Grüntee kann man den Mund spülen, bis der Schmerz nachlässt. Dies kann 5 - 10 Minuten oder länger dauern.

Konzentriertes Mundwasser kann ebenfalls als Hausmittel gegen Zahnschmerzen eingesetzt werden.


Heilpflanzen gegen Zahnschmerzen:

Kamille wirkt gegen Bakterien und Pilze, es hilft bei Zahnfleischerkrankungen und es stärkt das Immunsystem.

Frauenmantel wirkt gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum und gegen Halsentzündungen. Er hat eine blutbildende, blutreinigende und beruhigende Wirkung.

Beinwell ist seit langer Zeit für seine heilkräftige Wirkung bei Zähnen und Knochen bekannt. Löcher in Zähnen können wieder zuwachsen, poröse Zähne können heilen. Beinwell kann in Form einer Mundspülung angewendet werden. (Dies sollte Sie aber nicht von einem erforderlichen Zahnarztbesuch abhalten.)

Sanikel wirkt gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum und gegen Schwellungen. Er hat auch eine blutreinigende Wirkung.

Ackerschachtelhalm (auch Zinnkraut genannt) enthält Kieselsäure und wirkt entzündungshemmend, blutreinigend und blutstillend.

Bei Zahnschmerzen in der Schwangerschaft sollten bei der Anwendung von Heilkräutern nur solche verwendet werden, die auch bei einer Schwangerschaft zugelassen sind.


Ernährungsumstellung:

Zahnschmerzen sollte man zum Anlass nehmen, seine Ernährungsweise zu überprüfen.

Da die Ursache von Zahnschmerzen meist schädliche Bakterien im Mund sind und diese sich von Zucker ernähren, sollte man Zucker und auch Nahrungsmittel mit zugefügtem Zucker vermeiden. Dadurch werden diese Bakterien quasi ausgehungert. Honig sollte ebenfalls vermieden werden. Kohlenhydrate in Kartoffeln oder Nudeln sind erlaubt, da diese im Gegensatz zu Zucker langkettig sind und von den Bakterien nicht verwertet werden.

Eine Übersäuerung im Körper kann die Zähne porös machen. Dagegen hilft eine überwiegend basische Ernährung. Dadurch kann der Speichel im Mund neutral oder leicht basisch werden. Siehe auch ► "Ernährung bei Übersäuerung".

Eierschalen können staubfein gemahlen oder in einem Mixer (zusammen mit Kokosraspel, Leinsamen und Haferflocken) trocken zerkleinert werden. Sie enthalten viele Mineralstoffe und können einen Mineralstoffmangel ausgleichen. Ich empfehle die Verwendung von täglich einer Eierschale.

Heilerde in From von feinem Pulver zum Einnehmen, kann Mineralstoffmangel entgegenwirken und Säuren neutralisieren.

Siehe auch ► "Optimales Ernährungsprogramm".



Diese Informationen zu Hausmitteln gegen Zahnschmerzen sollen Sie nicht von erforderlichen Zahnarztbesuchen abhalten. Sie verwenden diese Informationen auf Ihr eigenes Risiko.





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Diese Informationen zur Ernährung sind keine Diagnose- oder Therapieanweisungen für Krankheiten. Sie verwenden diese Informationen auf Ihr eigenes Risiko. Bei Verdacht auf Erkrankungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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